Ikonenmalerei
Vortrag – Einführung in die Geschichte, Technik und Spiritualität
- Einleitung
- Die Ikone ist das Kultbild der orthodoxen Kirche. Das Ikonenmalen ist mehr als eine künstlerische Technik – es ist ein meditativer Prozess, der zu einer spirituellen Vertiefung führt.
- Inhalt
- Die Einführung am Freitagabend dient der thematischen Einstimmung. Pfarrer Yordan legt dar, wie die Kunst der Ikonenmalerei mit der Theologie der Ostkirchen verbunden ist. Im Referat werden die Teilnehmenden auch mit der Technik der Ikonenmalerei und den traditionellen Denkmälern vertraut gemacht. Die Ikonenwelt verbindet Volkstradition und liturgische Praxis: Ikonen wurden und werden in Klöstern geschrieben, wobei Rezitation, Gebet und Ruhe in den Arbeitsprozess einfliessen. Dadurch entsteht eine besondere Nähe zwischen Künstlern, Bild und Betrachtenden. Sie fordert nicht auf, sie zu begreifen, sondern eröffnet einen Raum des Erlebens – Stille und Orientierung.
- Leitung
- Pfarrer Yordan Pashev ist seit über 15 Jahren Ikonenmaler und ist orthodoxer Priester. Nach seinem Kunst-Studium hat er zahlreiche Kirchen im deutschsprachigen Raum restauriert. Als Priester arbeitet und wohnt er in Zürich.
- Ort
- Kloster St. Elisabeth, Haus De Mattias, Duxgass 55, Schaan
- Beginn
- Freitag, 12. Juni 2026, 19:00 bis 20:30 Uhr
- Hinweise
- Am Wochenende vom 13. und 14. Juni bietet Pfarrer Yordan einen Workshop zum Thema Ikonenmalerei an, auf den im Referat eingestimmt wird. Das Referat kann unabhängig vom Workshop besucht werden.
- Organisation
- Stein Egerta / Barbara Jehle in Zusammenarbeit mit dem Kloster St. Elisabeth, Brot und Rosen
Ikonenmalerei
Freitag, 12. Juni 2026, 19:00 bis 20:30 Uhr
CHF 15.—

