Kinokultur: David Lynch – Mulholland Drive (2001)
- Einleitung
- In den kuratierten und moderierten Kinokultur-Filmreihen werden jeweils thematisch abgestimmte Werke aus unterschiedlichen Kinoepochen gezeigt und besprochen.
- Kursziel
- Zwischen Traum und Trauma – Fellini trifft Lynch
Filme jenseits der Wirklichkeit
Was geschieht, wenn sich die Filmkunst nicht mehr der äusseren Wirklichkeit, sondern der inneren Logik von Träumen, Erinnerungen und Albträumen verpflichtet fühlt? Wenn sich Erzählungen nicht mehr entlang linearer Ursache-Wirkung-Ketten entfalten, sondern entlang psychischer Zustände, verdrängter Ängste und fluiden Identitäten? Diese sechsteilige Reihe bringt zwei visionäre Filmemacher ins Gespräch: Federico Fellini und David Lynch – ein italienischer Magier des Imaginären und ein amerikanischer Architekt des Unheimlichen. Beide überschreiten bewusst die Grenze zur Surrealität, um seelische Wahrheiten jenseits des Realismus freizulegen. David Lynch sah in Fellini nicht nur ein künstlerisches Vorbild – er betrachtete ihn auch als geistigen Weggefährten. - Inhalt
- David Lynch – Mulholland Drive (2001)
Zwei Frauen, zwei Identitäten, zwei Realitäten – Mulholland Drive beginnt als Mystery und endet in einem Labyrinth der Wahrnehmung.
Lynch zeigt, wie sich Wunsch und Trauma ineinander verkeilen. Der Film dekonstruiert Identität und Narration, indem er sie als fragile Konstrukte des Bewusstseins offenlegt. Nichts ist sicher, alles ist Interpretation – ein cineastischer Fiebertraum über die Macht der Projektion. - Leitung
- Sebastian Frommelt ist Autor und Regisseur für Film und Bühne.
- Ort
- Skino Schaan, Poststrasse 27, Schaan
- Beginn
- Dienstag, 21. April 2026, 19:45 bis 22:45 Uhr
- Hinweise
- Tickets unter: www.skino.li
- Organisation
- Stein Egerta / Barbara Jehle
Kinokultur: David Lynch – Mulholland Drive (2001)
Dienstag, 21. April 2026, 19:45 bis 22:45 Uhr
CHF 20.—
normaler Preis ohne Skino-Abo

