Kinokultur: David Lynch – Lost Highway (1997)
- Einleitung
- In den kuratierten und moderierten Kinokultur-Filmreihen werden jeweils thematisch abgestimmte Werke aus unterschiedlichen Kinoepochen gezeigt und besprochen.
- Kursziel
- Zwischen Traum und Trauma – Fellini trifft Lynch
Filme jenseits der Wirklichkeit
Was geschieht, wenn sich die Filmkunst nicht mehr der äusseren Wirklichkeit, sondern der inneren Logik von Träumen, Erinnerungen und Albträumen verpflichtet fühlt? Wenn sich Erzählungen nicht mehr entlang linearer Ursache-Wirkung-Ketten entfalten, sondern entlang psychischer Zustände, verdrängter Ängste und fluiden Identitäten? Diese sechsteilige Reihe bringt zwei visionäre Filmemacher ins Gespräch: Federico Fellini und David Lynch – ein italienischer Magier des Imaginären und ein amerikanischer Architekt des Unheimlichen. Beide überschreiten bewusst die Grenze zur Surrealität, um seelische Wahrheiten jenseits des Realismus freizulegen. David Lynch sah in Fellini nicht nur ein künstlerisches Vorbild – er betrachtete ihn auch als geistigen Weggefährten. - Inhalt
- David Lynch – Lost Highway (1997)
Ein Mann wird zum Mörder – und verwandelt sich plötzlich in einen anderen.
Lynch führt hier eine radikale Subjektivierung des Films ein: Raum, Zeit, Identität – alles unterliegt einer inneren Dynamik, nicht der äußeren Logik. Der „verlorene Highway“ ist eine Metapher für die Abwege des Bewusstseins, auf denen Realität nur noch Echo eines verdrängten Traumas ist. - Leitung
- Sebastian Frommelt ist Autor und Regisseur für Film und Bühne.
- Ort
- Skino Schaan, Poststrasse 27, Schaan
- Beginn
- Dienstag, 17. Februar 2026, 19:45 bis 22:30 Uhr
- Hinweise
- Tickets unter: www.skino.li
- Organisation
- Stein Egerta / Barbara Jehle
Kinokultur: David Lynch – Lost Highway (1997)
Dienstag, 17. Februar 2026, 19:45 bis 22:30 Uhr
CHF 20.—
normaler Preis ohne Skino-Abo

