Philosoph Simon Critchley über die griechische Tragödie

15. November 2016

Auf Einladung der Onassis-Stiftung und in Zusammenarbeit mit der Erwachsenenbildung Stein Egerta fand am Donnerstag, 10. November 2016, im SAL, Schaan, eine Vortragsveranstaltung mit dem englischen Philosophen Simon Critchley statt. Dabei ging es die Doppeldeutigkeit des Begriffs der “griechischen Tragödie“ als Kunstform und mit Bezug auf das aktuelle Zeitgeschehen. Er erläuterte ausführlich, wie die Tragödie im antiken Griechenland gelebt wurde und zeigte Widersprüchlichkeiten und Gemeinsamkeiten auf, wie der Begriff heute verwendet wird – etwa mit Blick auf 9/11 oder die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Die über 60 Besucherinnen und Besucher konnten einen spannenden, tiefgründigen Vortrag eines rhetorisch brillanten Philosophen mit einem realitätsnahen Blick auf die Zusammenhänge und Hintergründe des aktuellen Zeitgeschehens erleben.

 

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