Führung mit Archäologin Ulrike Mayr bei der Kapelle St. Peter mit spätrömischem Kastell

3. September 2021

Das spätrömische Kastell wurde in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts unter Kaiser Valentinian I. errichtet. Es diente der Sicherung des dem Limes nahegelegenen Hinterlands an der Fernstrasse, die von Chur nach Bregenz führte. Vermutlich im Laufe des 5. Jahrhunderts wurde das Kastell aufgegeben.

 

In seiner Nordostecke entstand eine frühchristliche Kirche mit Taufbecken und der zugehörige Friedhof. Die heutige Kapelle wurde im ausgehenden 15. Jahrhundert errichtet. Vom Kastell sind immer noch die massiven Fundamente der nördlichen Umfassungsmauer und des zentralen Torturms im Norden der Anlage sichtbar. Unter dem heutigen St. Peter sind die baulichen Überreste des Kastells und der frühchristlichen Kirche mit dem Taufbecken erhalten geblieben.

 

Die Stein Egerta-Veranstaltung wurde geleitet von Ulrike Mayr. Sie ist Archäologin bei der Archäologie beim Amt für Kultur und konnte das Publikum sichtlich begeistern. Die nächste archaölogische Führung mit Ulrike Mayr findet im April 2022 beim Kirchhügel Mauren satt.

 

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