Einführung in die Logosophie

22. März 2017

Ein guter Mediziner braucht Anatomiekenntnisse. Ein guter Ingenieur braucht Mathematikkenntnisse. Und was braucht ein guter Mensch? Die aus Argentinien stammende Logosophie ist in Südamerika sehr verbreitet. In Europa ist diese Wissenschaft noch weitestgehend unbekannt. Am 17. März 2017 stellten Barbara Wolf und Tatjana Wunderlich im Seminarzentrum Stein Egerta in Schaan die Vorzüge der Logosophie vor. Nach der Begrüssung von Stein Egerta-Geschäftsführer Daniel Quaderer schafften die beiden einen Überblick über die Organisation der logosophischen Stiftung vor. Sie ist eine Institution privaten Rechts, ohne gewinnorientierte, politische oder religiöse Interessen.

 

Gründer Pecotche

Als Erfinder der Logosophie gilt Carlos Pecotche (1901 bis 1963). Die ersten Sitze der Logosophischen Stiftung entstanden in Córdoba, Argentinien (11. August 1930), danach in Uruguay (1932) und Brasilien (1935). Pecotche widmete sein Leben dem Werk für eine bessere Menschheit, während er intensiven Kontakt mit den Studierenden der Logosophie auf der ganzen Welt beibehielt und die Anerkennung von herausragenden kulturellen Persönlichkeiten erhielt.

 

Bessere Zukunft

In einer Atmosphäre von Zuneigung und Respekt bestätigen Menschen aller Altersgruppen die Brillanz der logosophischen Lehren und entwickeln einen neuen Humanismus, der die Hoffnung in eine bessere Zukunft wiederbringen kann. Im Austausch der Studenten in den verschiedenen Aktivitäten nimmt jeder den für ihn notwendigen Teil der Veranschaulichung auf, um sein Studium zu vervollständigen und Schwierigkeiten beim Begreifen des Gedankens zu überwinden, der eine logosophische Lehre belebt.

 

Austausch in Gruppen

Da in der logosophischen Methode, als Ergänzung zu individuellem Studium und individueller Ausübung, das Studium und der Austausch in Gruppen wichtig ist, findet im geeigneten Umfeld der kulturellen Zentren der Stiftung ein anregender und positiver Austausch von Erkenntnissen und Erfahrungen statt. So wird deutlich, dass die Beteiligung anderer Studenten dieser Wissenschaft ebenfalls die Beobachtung der Fortschritte, die andere aufweisen, erlaubt und dass diese Tatsache, nicht nur der Erleichterung der genauen Einschätzung der eigenen Verdienste, sondern auch als Anreiz für den Studenten dient.

 

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