Das Triesner „Kappili“

25. Oktober 2017

Die Kapelle St. Maria in Triesen, auch Kappili genannt, gehörte zum Besitz des 1140 gegründeten Prämonstratenserklosters St. Luzi in Chur. Älteste Freskomalereien datieren in die Zeit um 1415. Im September 1654 wurden die heute noch vorhandenen Altäre geweiht. Die letzte Renovation gab dem Kappili 2001/02 das heutige Aussehen. Dabei wurde auch das um 1930 gebaute Harmonium restauriert.

 

Die Teilnehmenden lernen eine der ältesten Kapellen von Liechtenstein kennen und erhalten bei dieser archäologischen Führung einen vertieften Einblick in deren bauliche Entwicklung. Sie gehen unter anderem den Fragen nach, was es mit den Kellern auf sich hat und wieso die Südfassade nur teilweise verputzt ist.

 

Der Kurs wird von Hansjörg Frommelt geführt. Er ist Leiter der Archäologie beim Amt für Kultur. Kurs Nr. 241 beginnt am Montag, 30. Oktober 2017 um 18 Uhr bei der Eingangspforte zur Marienkapelle in Triesen. Anmeldung.

 

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