Das Liechtensteiner Satellitenprojekt: Hintergrund und aktueller Überblick

Wenn alles nach den Vorstellungen einer internationalen Firmengruppe verläuft, so werden bis zum Jahr 2028 zahlreichen Satelliten mit liechtensteinischen Frequenzen das All bevölkern. Geplant ist ein weltumspannende Satelliten-Breitband-Internet, für dessen Funktion rund 600 Satelliten benötigt werden.

 

Im Jahr 2018 erteilte die Internationale Fernmeldeunion (ITU) dem Land Liechtenstein die Bewilligung für die Frequenznutzungsrechte im All. Inzwischen rückt das Satellitenprojekt aus unterschiedlichen Gründen in den Fokus der Öffentlichkeit. Beim Projekt geht es um die Bereitstellung eines Breitband-Satellitennetzwerkes im niedrigen Orbit für schnelles Internet. Aufgrund einer provisorischen Bewilligung befinden sich bereits zwei Satelliten in der Umlaufbahn. Parallel dazu erarbeitete die Regierung ein Weltraumgesetz, das noch von diesem Jahr vom Parlament verabschiedet werden soll.

 

Projektpartner für das Satellitenprojekt ist die Rivada Space Networks. Deren CEO, Severin Meister, und Rainer Schnepfleitner, der Leiter des Amts für Kommunikation in Liechtenstein, informieren über den aktuellen Stand, Chancen, Auflagen, Vor- und Nachteile.

 

Der Vortrag beginnt am Montag, 14. November, 20 Uhr, im Seminarzentrum Stein Egerta in Schaan. Anmeldung und Auskunft: Erwachsenenbildung Stein Egerta, Tel. +423 232 48 22, E-Mail: info@steinegerta.li

 

 

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